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In der Natur bedienen und genießen

ERNÄHRUNG Sonntag großer Markt regionaler Produkte und Spezialitäten im Park der Gärten

„Genuss im Nordwesten“: Die Messe wird Sonntag erstmals in Bad Zwischenahn ausgerichtet. Der „Flexi-Veganer“ Holger Oestmann erhofft sich einen Imagewandel für die Gemeinde.

Bad Zwischenahn

VON LARS LAUE

Holger Oestmann spaziert durch den Park der Gärten. Vorbei an rotem Grünkohl, an rotem Fenchel, an Kräutern, an Artischocken. Der Küchenmeister gerät ins Schwärmen: „Ohh, hier könnte ich mich auslassen und denke direkt daran, was ich alles daraus machen könnte. Da geht mir das Herz auf.“

Oestmann ist Küchenchef im Ahrenshof. In dem Restaurant in Bad Zwischenahn hat er parallel zur „normalen“ Speisekarte die vegetarische Küche etabliert und setzt voll und ganz auf regionale Produkte. Da wundert es nicht, dass der gebürtige Bremer, der in einem Öko-Dorf in Lilienthal wohnt, sich für den „Genuss im Nordwesten“ angemeldet hat. Für diesen Sonntag, 22. September, laden der Verein „Genuss im Nordwesten“ und die Organisation „Slow Food im Nordwesten“ zum siebten großen Markt regionaler Produkte und Spezialitäten aus Nordwestdeutschland ein. Der Eintritt kostet neun Euro, Kinder und Jugendliche in Begleitung Erwachsener sind frei.
In den Vorjahren war das Museumsdorf in Cloppenburg Ort der Veranstaltung, erstmals wird die gewachsene Genuss-Messe aus Platzgründen dieses Jahr im Park der Gärten in Bad Zwischenahn ausgerichtet. Alte und seltene Obst- und Gemüsesorten, Essig und Öl, Brot und Kuchen, Gewürze und Kräuter, Fleisch, Wurst und Schinken von Rind, Schwein, Lamm und Ziege, Geflügel, Räucherfisch, Wein, Bier und Schnäpse, Käse von Kuh, Schaf und Ziege, Honig und Marmeladen, Milch, Säfte, Schokolade, Kaffee, Tee, Pilze und Nudeln sind die kulinarischen Schätze aus Nordwestdeutschland, die „Slow Food“ zusammengetragen hat.

Über 80 Anbieter
Der Verein „Genuss im Nordwesten“ wurde von den Slow Food Basisgruppen Bremen, Oldenburg, Osnabrück und Ostfriesland gegründet und richtet die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung aus. Über 80 Anbieter werden ihre Erzeugnisse präsentieren.
Zusätzlich gibt es ein Rahmenprogramm mit gemeinsamem Kochen im Kinderrestaurant, Clownerie, einer Fingertrommelgruppe, einer Schnitzeljagd, einem „Slow-Food“-Kino mit Informationen über Herstellung, Anbau und Verschwendung von Nahrungsmitteln, mit Saft aus mitgebrachten Äpfeln, mit einer Diskussionsrunde zum Thema regionale Lebensmittel sowie dem Wettbewerb „Leckerbissen des Jahres“.

An dieser Wahl zum besten Produkt des Marktes beteiligt sich auch Holger Oestmann. In Kooperation mit der Schlachterei Fritz Krüger aus Bad Zwischenahn hat der Küchenchef die Ahrenshofer Kaminwurst kreiert. Sie besteht aus dem bunten Bentheimer Schwein sowie aus der Diepholzer Moorschnucke. Dazu gibt es vom Dritten im Bunde, der Bäckerei Neteler aus Bad Zwischenahn, ein Kaminbrot mit würzigen Kräutern, Kümmel und Anis. Abgerundet wird das Ganze schließlich von einem orientalisch angerichteten Wirsingkohl.

Respekt vor der Natur
Für Holger Oestmann gebietet es der Respekt vor der Natur und vor regionalen Speisen, sich damit zu beschäftigen, was der Mensch so zu sich nimmt. Er selbst ist seit zwei Jahren „Flexi-Veganer“, also eigentlich einer, der nicht nur wie Vegetarier kein Fleisch isst, sondern gänzlich auf tierische Produkte verzichtet. „Flexi-Veganer“ ist Oestmann allerdings deshalb, weil er als Koch schon aus beruflichen Gründen hin und wieder tierische Produkte probieren muss. Und auch wenn der 59-Jährige keine Eier, keinen Quark und keine sonstigen Milchprodukte zu sich nimmt, so kann er auf seinen Käse zum Rotwein nicht verzichten. „Der vegan hergestellte Käse ist nix“, weiß der 1,80-Meter-Mann, dessen Anzeige auf der Waage sich nach eigenen Worten in den vergangenen zwei Jahren seines „Flexi-Veganer“-Daseins von 112 auf 84 Kilogramm gesenkt hat. „Ich habe 28 Kilogramm abgenommen und fühle mich seither viel explosiver, habe viel mehr Energie“, sagt Oestmann, der seine grauen Haare lang trägt, und der nicht nur von der Frisur her, sondern auch mit seinem Zwirbel-Schnauzbart an den Wissenschaftsjournalisten und Fernsehmoderator Jean Pütz erinnert.

Oestmann hat eine klare, ökologisch geprägte Haltung. Er wohnt in einem Holzhaus, hat einen großen Selbstversorger-Acker, fährt ein Hybrid-Auto, und er verreist mit der Bahn und nicht mit dem Flugzeug. Missionieren wolle er indes niemanden. „Jeder soll seine Freiheiten haben“, meint er, „das erwarte ich gegenüber meiner Lebensweise allerdings auch“.

Von der regionalen Genussmesse an diesem Sonntag erwartet Bernhard Kühne, Pressesprecher des Parks der Gärten, dass auch der Park dadurch nochmal an Bekanntheit gewinnt. Die Veranstaltung nennt er eine „absolute Bereicherung für den Park“. Koch Oestmann verspricht sich davon sogar einen kleinen Imagewandel für Bad Zwischenahn, ein Ort, der sonst eher für Aal und fettes Essen bekannt sei. Mit der Messe habe Bad Zwischenahn nun die Chance, „auch mal ein anderes Publikum anzulocken“.

“Der Ahrenshof” und “Die Ahrenshof-Scheune” – Familie Hans-Georg Brinkmeyer – Oldenburger Straße – 26160 Bad Zwischenahn
Restaurant “ Der Ahrenshof “ – Tel: 0 44 03 / 47 11 – Fax: 0 44 03 / 4712 – Die Ahrenshof-Scheune – Tel: 0 44 03 / 4711